In-situ-Training
Simulationsbasiertes Notfalltraining direkt in Ihrer Arztpraxis in Hamburg mit Ihrer eigenen Ausstattung
Wissenschaftlich fundiert. Simulationsbasiert. Praxisorientiert.
Notfallkompetenz entsteht nicht durch Wissen, sondern durch Training. Wir vermitteln technische Fertigkeiten und Non-Technical Skills durch In-situ-Training – realitätsnah, ERC-leitliniengerecht und direkt in Ihrer Arztpraxis in Hamburg und Umgebung.
Simulationsbasiertes Notfalltraining direkt in Ihrer Arztpraxis in Hamburg mit Ihrer eigenen Ausstattung
Teamkommunikation, Situational Awareness und strukturierte Entscheidungsfindung unter Zeitdruck im Notfall
Realitätsnahe Reanimations- und Notfallszenarien mit professionellen Trainingsphantomen
Reanimationstraining nach aktuellen ERC-Leitlinien und wissenschaftlichen Erkenntnissen der Simulationsmedizin
Medizinische Notfälle in Arztpraxen sind selten – genau darin liegt das Risiko.
Ihr Team verfügt über fundiertes Wissen, aber prozedurales Handlungsgedächtnis fehlt oft für Situationen, die nur alle zwei bis drei Jahre auftreten.
Skill Decay (Kompetenzverlust): Fertigkeiten, die nicht regelmäßig trainiert werden, nehmen bereits nach wenigen Monaten messbar ab. Besonders betroffen sind Reanimation und AED-Anwendung.
Im Notfall zählt Handlungssicherheit. Unter Zeitdruck greifen Sie nicht auf Wissen zurück, sondern auf trainierte Abläufe. Simulationsbasiertes Training schafft diese Handlungsschemata – ohne Patientengefährdung.
Im Notfall entscheidet nicht nur Fachwissen über den Erfolg, sondern vor allem Teamkoordination und strukturierte Kommunikation.
Closed-Loop-Communication und standardisierte Übergabeprotokolle zur Reduktion kognitiver Belastung
Klare Rollenverteilung und Delegation zur Vermeidung von Fixation Errors
Bewusstsein für kritische Veränderungen und antizipative Problemidentifikation
Algorithmische Entscheidungsfindung und strukturierte Problemlösung unter Unsicherheit
Realitätsnahe Notfallsimulationen nach aktuellen ERC-Leitlinien – technische Fertigkeiten und Teamkoordination in praxisrelevanten Szenarien.
Ein typisches Notfalltraining für Arztpraxen in Hamburg dauert 4–6 Stunden und findet komplett in Ihrer Praxisumgebung statt.
Sie nehmen unverbindlich Kontakt mit uns auf und schlagen mögliche Termine vor. Nach Terminabstimmung erhalten Sie ein Angebot.
Etwa eine Woche vor dem Training erhalten Sie von uns ein Pre-Reading mit evidenzbasierten Grundlagen zu strukturierten Algorithmen und Non-Technical Skills im medizinischen Notfall.
Unsere Instruktoren treffen ca. 15–30 Minuten vor Trainingsbeginn ein. Das Training dauert 4–6 Stunden und besteht aus High-Fidelity-Simulationen, Skills-Stationen und strukturiertem Debriefing.
Gemeinsame Evaluation, Klärung offener Fragen und Zusammenfassung der zentralen Erkenntnisse. Fortbildungspunkte der Ärztekammer können vergeben werden.
Das TEN – Trainingszentrum für Erste Hilfe & Notfallmedizin® bietet seit simulationsbasierte Notfallausbildung in Hamburg.
Als Mitglied im Deutschen Beirat für Wiederbelebung (GRC) orientieren wir uns an aktuellen ERC-Leitlinien. Unsere Trainings verbinden technische Fertigkeiten mit Non-Technical Skills.
Kontaktieren Sie uns für ein individuelles Training – simulationsbasiert, praxisnah und direkt in Ihrer Arztpraxis.
Wir melden uns innerhalb von 12 Stunden
High-Fidelity-Simulation mit professionellen Trainingsphantomen – realitätsnah, evidenzbasiert und direkt in Ihrer Praxisumgebung
In-situ-Training (lat. „an Ort und Stelle") bedeutet, dass das Notfalltraining direkt in Ihrer Arztpraxis stattfindet – mit Ihrem Team, Ihrer Ausstattung und in Ihren realen Räumlichkeiten. Diese Trainingsmethode ist besonders effektiv, weil sie authentische Kontextfaktoren berücksichtigt: Ihre Mitarbeiter trainieren mit dem Equipment, das im Ernstfall tatsächlich verfügbar ist, und üben Handlungsabläufe in der realen räumlichen Umgebung. Studien zeigen, dass In-situ-Training den Transfer des Gelernten in die Praxis deutlich verbessert im Vergleich zu externen Kursen in Schulungsräumen.
Non-Technical Skills (NTS) sind kognitive und soziale Fähigkeiten, die für effektives Notfallmanagement entscheidend sind. Dazu gehören: Teamkommunikation (z.B. Closed-Loop-Communication), Situational Awareness (Bewusstsein für kritische Veränderungen), Aufgabenverteilung und strukturierte Entscheidungsfindung unter Zeitdruck. Medizinische Fehler in Notfallsituationen entstehen selten durch fehlendes Fachwissen, sondern häufig durch Kommunikationsprobleme, Fixation Errors oder mangelhafte Teamkoordination. Deshalb trainieren wir NTS systematisch.
Skill Decay (Kompetenzverlust) beschreibt den wissenschaftlich nachgewiesenen Abbau praktischer Fertigkeiten, die nicht regelmäßig angewendet werden. Studien zeigen, dass Reanimationsfähigkeiten bereits 3–6 Monate nach einem einmaligen Kurs signifikant abnehmen. Besonders betroffen sind prozedurale Handlungsabläufe wie die korrekte Herzdruckmassage-Frequenz, Thoraxkompressionstiefe und AED-Anwendung. In Notfallsituationen, die in Arztpraxen nur alle 2–3 Jahre auftreten, ist dieser Effekt besonders problematisch. Regelmäßiges simulationsbasiertes Training (empfohlen: alle 6–12 Monate) wirkt dem Skill Decay entgegen.
Basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen empfehlen wir simulationsbasiertes Notfalltraining alle 6–12 Monate. Die ERC-Leitlinien empfehlen für BLS ein Re-Training mindestens alle 12–24 Monate. Für optimale Handlungssicherheit und zur Vermeidung von Skill Decay ist jedoch ein 6-Monats-Intervall ideal. Zusätzlich sollten neue Teammitglieder zeitnah nach Praxiseintritt geschult werden.
Die Kosten für ein praxisinternes Notfalltraining hängen von mehreren Faktoren ab: Teamgröße, Trainingsdauer (typisch 4–6 Stunden), spezifische Schulungsinhalte und ob eine Zertifizierung gewünscht ist. Ein typisches In-situ-Training für ein Praxisteam (5–8 Personen) liegt im Bereich von 800–1.500 Euro. Wir erstellen Ihnen gerne ein individuelles Angebot. Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung.
Wir trainieren typische Low-Frequency-High-Stakes-Situationen: Herz-Kreislauf-Stillstand mit Reanimation und AED-Einsatz, akutes Koronarsyndrom, anaphylaktischer Schock, akute Atemnot, Hypoglykämie, hypertensive Krise und Krampfanfälle. Die Szenarien werden individuell auf Ihr Fachgebiet zugeschnitten (z.B. pädiatrische Notfälle für Kinderarztpraxen).
Ja, unsere Trainings orientieren sich an den aktuellen ERC-Leitlinien 2021 für BLS und ALS. Alle Trainer sind medizinisches Fachpersonal mit notfallmedizinischer Expertise und Simulationstrainer-Qualifikation. Auf Wunsch stellen wir Teilnahmebescheinigungen aus, die von Ärztekammern anerkannt werden und für Fortbildungspunkte eingereicht werden können.
Nein, wir bringen alle notwendigen Trainingsmaterialien mit: High-Fidelity-Simulationsphantome (Übungspuppen), Übungs-AED-Defibrillatoren, Notfallkoffer und medizinisches Equipment. Sie trainieren jedoch auch mit Ihrer eigenen Praxisausstattung, um maximale Praxisrelevanz zu gewährleisten. Das Training findet in Ihren realen Behandlungsräumen statt.
Ein typisches Training (4–6 Stunden) gliedert sich in: 1) Briefing mit Lernzielen, 2) Skills-Training (CPR, AED-Anwendung), 3) Simulationsszenarien in Ihren Praxisräumen, 4) strukturiertes Debriefing. Mindestens 70 % der Zeit wird aktiv trainiert.
Für Arztpraxen empfehlen wir halbautomatische AED mit EKG-Display, da medizinisches Fachpersonal die Herzrhythmusanalyse interpretieren kann. Wir beraten Sie gerne zu Modellen wie ViVest AED-3, LIFEPAK CR2 oder kompakten Pocket-AEDs und bieten diese inklusive Einweisung an. Die Investition liegt zwischen 1.200–2.500 Euro.
ViVest AED-3: Ideal für Praxen mit wenig Platzbedarf, bietet alle wichtigen Funktionen.
ViVest P3: Perfekt für mobile Einsätze oder als Zweitgerät, extrem kompakt und leicht.
ViVest P1: Für medizinisches Fachpersonal mit erweiterten Funktionen und manueller Defibrillation.
LIFEPAK CR2: Premium-Lösung mit WLAN-Konnektivität und automatischer Selbsttestfunktion.
Wir beraten Sie gerne persönlich. Jetzt Beratung anfragen.
Moderne AEDs führen automatische Selbsttests durch. Dennoch sollten Sie:
Halbautomatische AEDs: Das Gerät analysiert den Herzrhythmus und fordert den Anwender auf, die Schocktaste zu drücken. Dies ermöglicht mehr Kontrolle.
Vollautomatische AEDs: Nach der Rhythmusanalyse löst das Gerät den Schock automatisch aus. Für medizinisches Fachpersonal werden halbautomatische Geräte empfohlen.
Ja, moderne AEDs sind speziell für die Anwendung durch Laien konzipiert. Sie führen den Anwender mit klaren Sprachanweisungen durch den gesamten Prozess. Dennoch empfehlen wir dringend eine Schulung im Umgang mit dem Gerät.
Eine generelle gesetzliche Pflicht besteht nicht für alle Arztpraxen. Allerdings empfehlen Ärztekammern die Vorhaltung eines Defibrillators, insbesondere für Praxen mit invasiven Eingriffen oder älteren Patienten. Haftungsrechtlich kann das Fehlen eines AED im Schadensfall als Organisationsverschulden gewertet werden.
In der Regel können wir Ihnen innerhalb von 3–5 Werktagen einen einsatzbereiten Defibrillator liefern. Unser Service umfasst persönliche Lieferung, Einweisung vor Ort und vollständige Dokumentation.